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FSB leitet Strafverfahren gegen in London lebendes russisches Ex-Model ein

Gegen das in London lebende russische Ex-Model Xenija Maximowa hat der russische Inlandsgeheimdienst ein Strafverfahren eingeleitet. Ihr wird die Beteiligung an einer in Russland als terroristisch eingestuften Organisation vorgeworfen. Bei einer Verurteilung drohen Maximowa zehn bis zwanzig Jahre Haft.
FSB leitet Strafverfahren gegen in London lebendes russisches Ex-Model einQuelle: Sputnik © Dmitri Makejew

Gegen Xenija Maximowa, eine russische Staatsbürgerin und ehemaliges Model aus London, wurde ein Strafverfahren eingeleitet, weil sie sich an den Aktivitäten einer in Russland als terroristisch eingestuften Organisation beteiligt hat. Dies teilte die Pressestelle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit. Maximowa droht nun eine Haftstrafe von zehn bis zwanzig Jahren.

Der russische Geheimdienst stufte sie als "Funktionärin der Organisation Russian Democratic Society UK" und als "sogenannte Konsulin der Bewegung des Antikriegskomitees Russlands im Vereinigten Königreich" ein. Die beiden Organisationen sind in Russland als unerwünscht eingestuft und verboten. Das Antikriegskomitee Russlands gilt in Russland sogar als terroristisch.

Nach Angaben des Geheimdienstes habe Maximowa unmittelbar nach Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine im Interesse britischer Eliten in London die Organisation Russian Democratic Society UK gegründet, die russische Relokanten im Vereinigten Königreich um sich geschart habe. Über die Organisation und ihre Mitglieder habe Maximowa zudem das Sammeln von Geld, Ausrüstung und sonstiger Hilfe im Interesse des "Kiewer Regimes" organisiert.

Als Leiterin der Organisation habe die russische Staatsbürgerin deren Plattform in eine Bühne für Auftritte von Personen verwandelt, die Pläne zu einer gewaltsamen Machtergreifung und zum Sturz der verfassungsmäßigen Ordnung in Russland schmiedeten, insbesondere für Auftritte der Führung und der Mitglieder des Antikriegskomitees Russlands. Auf der Plattform seien außerdem Veranstaltungen zur Unterstützung extremistischer Strukturen wie der Stiftung für Korruptionsbekämpfung (FBK) abgehalten worden, die in Russland als unerwünscht, extremistisch und terroristisch eingestuft und verboten ist und zudem als ausländischer Agent gilt. Ferner habe man auf der Plattform der Russian Democratic Society UK Falschmeldungen über Handlungen der russischen Streitkräfte verbreitet, so der FSB. Ein Vertreter des Inlandsgeheimdienstes sagte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS:

"Versuche der Briten, Marionettenorganisationen unter dem Deckmantel einer demokratischen Alternative zu schaffen und sie zum Schaden der Sicherheit des Landes einzusetzen, sind zum Scheitern verurteilt. Personen, die ihr Schicksal mit London verbunden haben und Russland eine Niederlage wünschen, sind der Spionageabwehr namentlich bekannt. Jeder ihrer Schritte ist sichtbar, ihr Schicksal ist besiegelt."

Maximowa wurde landesweit und international zur Fahndung ausgeschrieben und zudem auf die Liste der Terroristen und Extremisten aufgenommen. Derzeit laufen Ermittlungshandlungen gegen die russische Staatsbürgerin und ihre Komplizen.

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