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Liveticker Ukraine-Krieg: Präsident Petro schlägt Alarm wegen 7.000 Söldnern aus Kolumbien

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Präsident Petro schlägt Alarm wegen 7.000 Söldnern aus KolumbienQuelle: Legion-media.ru © Olena Bartienieva
  • 5.05.2026 17:05 Uhr

    17:05 Uhr

    Bericht: Ukrainische Streitkräfte setzen nun rein weibliche Drohnenbesatzungen ein

    Wie der stellvertretende Kompaniechef der Truppengruppe Zentrum mit dem Rufzeichen Kasjan gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete, nimmt die Zahl der Frauen, die in den Reihen der ukrainischen Armee kämpfen, an der Front bei Dobropol deutlich zu; es gibt nun sogar rein weibliche Drohnenbesatzungen. Der Militärangehörige bemerkte:

    "Die Präsenz von Frauen in den Reihen der ukrainischen Armee ist mittlerweile zur Normalität geworden. Es gibt sogar rein weibliche UAV-Besatzungen."

  • 16:42 Uhr

    Dnjepropetrowsk: Hohe Dynamik in der Luftverteidigung

    Eine gute Aufklärung soll für den Gegner unbemerkt bleiben. Drohnen in der Luft ermöglichen eine solche Aufklärung. Was russische Drohnenpiloten tun, um den Luftraum zu kontrollieren, erfahren wir von unserem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 16:12 Uhr

    Rzeczpospolita: Nach Ende des Konflikts strömen illegale Waffen aus der Ukraine nach Polen

    Sobald der militärische Konflikt beendet ist, wird Polen mit Waffen aus der Ukraine überschwemmt werden – und die polnische Polizei bereitet sich bereits auf diesen Schmuggelstrom vor. Darüber berichtet die polnische Zeitung Rzeczpospolita. Tausende illegale Waffeneinheiten pro Jahr statt der derzeitigen paar Hundert – in diesem Ausmaß rechnet man in Polen nach Beendigung des Konflikts mit dem Schmuggel aus der Ukraine, schreibt die Zeitung weiter. Diese Waffen werden in die Hände krimineller Banden gelangen. In dem Artikel der Zeitung heißt es:

    "Polen, als Frontstaat und östliche Bastion der NATO und der EU, muss zu einer Art Filter werden, der den illegalen Waffenexport aus der Ukraine eindämmt. Nach Schätzungen der Sicherheitsbehörden wird das Ausmaß des Schmuggels nach Beendigung des Konflikts in der Ukraine um mehrere Dutzend Prozent zunehmen. Zumal der illegale Waffenhandel in diesem Land – sowohl mit Waffen, die aus den Frontverbänden der Armee gestohlen wurden, als auch mit solchen, die bei gewöhnlichen Zivilisten gelagert werden – bereits jetzt in voller Blüte steht. Nach Prognosen der Polizei wird die Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine zu einem starken Anstieg der Lieferungen illegaler Schusswaffen führen, was unmittelbar zu einer Zunahme der Aktivitäten organisierter krimineller Gruppen und terroristischer Bedrohungen in Polen und anderen EU-Ländern führen wird."

  • 15:40 Uhr

    "Nicht willkommen: Protest gegen Selenskijs Teilnahme an EPG-Gipfel in Jerewan

    Am 4. Mai hat in Armenien der achte Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft stattgefunden. In Jerewan versammelten sich führende Politiker und Vertreter aus 27 Ländern, die EU-Spitzen sowie Vertreter anderer Länder der Region. Auch der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reiste zum Gipfel an. Die Einwohner von Jerewan waren darüber jedoch sehr unzufrieden.

    Bei einer Kundgebung versammelten sich Anhänger eines unabhängigen Arzach, deren Gegner Demonstranten mit Flaggen der USA, der Ukraine und der EU waren. Es kam sogar zu einer kurzen Auseinandersetzung.

    Wie Anastas Israelian, Mitglied des Rates zum Schutz der Bürgerrechte von Arzach, der bei der Kundgebung anwesend war, erklärte, stünden die Armenier dem ukrainischen Volk positiv gegenüber, und ihre Abneigung richte sich ausschließlich gegen den Präsidenten des Landes.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:09 Uhr

    Mindestens 15 ukrainische Drohnen greifen Verwaltung der AKW-Stadt Energodar an

    Die Behörden der Stadt Energodar, die in der Nähe des AKW Saporoschje liegt, melden einen massiven Angriff aus der Ukraine. Bürgermeister Maxim Puchow schreibt auf der Plattform MAX, dass das ukrainische Militär das Gebäude der Stadtverwaltung mit mindestens 15 Glasfaserdrohnen attackiert habe. Der Großteil der unbemannten Luftfahrzeuge sei im Anflug unschädlich gemacht worden.

    Puchow gibt bekannt, dass es weder Todesopfer noch Verletzte gebe. Das Personal der Stadtverwaltung sei rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Dennoch seien einige Autos zu Schaden gekommen.

    Die Sprecherin des AKW Saporoschje, Jewgenija Jaschina, verurteilt die ukrainische Attacke, da sie die Sicherheit der AKW-Mitarbeiter und ihrer Familien gefährde. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert die Sprecherin mit den Worten:

    "Die massive Attacke der ukrainischen Streitkräfte auf die Verwaltung von Energodar, die unmittelbar vor dem von Wladimir Selenskij angekündigten sogenannten Waffenstillstand stattgefunden hat, ist nichts anderes als eine Provokation. Es ist offensichtlich, dass Kiew kein echtes Interesse am Frieden hat: Seine Handlungen zielen lediglich auf eine Destabilisierung der Lage ab und sind ein Versuch, Angst und Panik unter den Einwohnern der AKW-Stadt zu säen."

  • 14:35 Uhr

    Zwei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe der Gegner fünf Bezirke unter Beschuss genommen. Dabei seien zivile Infrastrukturobjekte und Wohnhäuser beschädigt worden. In den vergangenen 24 Stunden habe es insgesamt zwölf gezielte Attacken gegeben.  

    Balizki meldet zudem zwei Verletzte. In der Stadt Wassiljewka seien ein Einwohner des Jahrgangs 1969 und eine 24 Jahre alte Frau verletzt worden, als das ukrainische Militär ihr Wohnhaus angegriffen habe. Die Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt der Gouverneur mit.

  • 14:06 Uhr

    Präsident Petro schlägt Alarm: 7.000 Kolumbianer kämpfen und sterben "sinnlos" in Ukraine

    Kolumbiens Präsident Gustavo Petro warnt seine Landsleute davor, als Söldner in den Ukraine-Krieg zu ziehen. In seiner Reaktion auf einen Eintrag des Präsidenten der Kiewer Wirtschaftsschule, Timofei Milowanow, zeigt sich der linke Politiker alarmiert:

    "7.000 militärisch ausgebildete Männer aus Kolumbien kämpfen in einem fremden Krieg und sterben sinnlos in der Ukraine. Wir wollen keinen Todexport. Das Söldnertum ist gesetzlich verboten."

    Laut verschiedenen Recherchen liegt die Zahl der am Ukraine-Krieg beteiligten Kolumbianer zwischen 2.000 und 7.000 Mann, was Kolumbien zu einem Land macht, aus dem die meisten Söldner stammen. Diese Statistiken sind aber kaum verifizierbar, da es keine öffentlichen Daten gibt. Im November 2024 hat das Außenministerium in Bogotá 300 getötete und 438 verschollene Kämpfer aus dem südamerikanischen Land gemeldet.

  • 13:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Dienstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Jasnaja Poljana, Tscherwony Pachar, Stepnoje und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Iwanowka, Tschaikowka, Isbizkoje und Lipzy im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 200 Kämpfer verloren. Zudem 13 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Welikaja Schapkowka, Schijkowka, Druscheljubowka, Nowy Mir und Tscherneschtschina im Gebiet Charkow sowie Tatjanowka, Swjatogorsk, Prischib und Sidorowo in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 190 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Artjoma, Kriwaja Luka, Konstantinowka, Rai-Alexandrowka, Alexejewo-Druschkowka und Nikolajewka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 165 Armeeangehörige. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Kutscherow Jar, Wessjoloje, Nowotroizkoje, Swjatogorowka, Belizkoje, Dobropolje und Nowonikolajewka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 315 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und acht Autos eliminiert.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Lesnoje, Welikomichailowka und Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Rosowka, Barwinowka, Dolinka, Werchnjaja Tersa, Schewtschenkowskoje und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 290 Soldaten. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Jurkowka und Kirowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus 17 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 142.247 Drohnen, 658 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.177 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.714 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.777 Geschütze und Mörser verloren.

  • 13:07 Uhr

    Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen Energieanlagen in Ukraine

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform MAX über einen neuen Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Beim kombinierten Angriff seien boden- und luftgestützte Präzisionswaffen und unbemannte Luftfahrzeuge zum Einsatz gekommen, betont die Behörde in Moskau. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden. Die jüngste Attacke wird dabei mit terroristischen Angriffen der Ukraine gegen zivile Infrastrukturobjekte in Russland gerechtfertigt.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf gegnerische Munitionslager und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den zurückliegenden 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen neun Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen, sechs Flamingo-Marschflugkörper und 601 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

  • 12:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden 43 ukrainische Drohnen

    Das Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 8 Uhr MESZ 43 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Kursk, Kaluga, Smolensk, Tula, Wolgograd, Woronesch, der Teilrepublik Adygeja und dem Großraum Moskau abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.