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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär kappt ukrainische Nachschubwege bei Ugledar

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär kappt ukrainische Nachschubwege bei UgledarQuelle: Sputnik © WIKTOR ANTONJUK

 

  • 2.02.2023 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Weitere US-Charge Energie-Ausrüstung für Ukraine 

    Wie der stellvertretende US-Energieminister David Turk mitteilte, hat die US-Regierung eine zweite Lieferung von Ausrüstungsgegenständen zum Wiederaufbau des Stromnetzes per Militärtransport in die Ukraine geschickt. 

    Die dritte Charge werde in etwa einem Monat folgen, sagte Turk bei einer Anhörung im US-Senat. Nähere Angaben darüber, um welche Art von Ausrüstung es sich handle, machte der US-Beamte nicht.

  • 21:49 Uhr

    DVR: Gewaltige Verluste der ukrainischen Truppen bei Kremennaja

    Die ukrainischen Streitkräfte versuchen, in kleinen Gruppen nahe der Stadt Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk (LVR) einen Gegenangriff zu starten, erleiden dabei aber erhebliche Verluste an Kräften und Kampfgerät, teilte Igor Kimakowski, Berater des kommissarischen Vorsitzenden der Donezker Volksrepublik (DVR), russischen Medien mit.

  • 21:26 Uhr

    Kiew will Langstreckenraketen nicht gegen Russland einsetzen

    Kiew sei bereit, gegenüber seinen Partnern zu garantieren, dass die Langstreckenraketen nicht für Angriffe auf das Territorium Russlands eingesetzt werden. Dies erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow. Bei einem gemeinsamen Treffen mit Vertretern der Europäischen Kommission sagte er:

    "Die Ukraine ist bereit, Garantien dafür zu geben, dass ihre Waffen nicht in Angriffe auf russisches Hoheitsgebiet verwickelt werden. Wir haben genügend Ziele in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine und sind bereit, die Ziele mit unseren Partnern zu koordinieren."

  • 20:55 Uhr

    DVR-Behörden: Russisches Militär unterbricht Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte bei Ugledar

    Mehrere Hauptstraßen, die der Versorgung der ukrainischen Truppen mit Ausrüstung und Personal dienen, seien bei Ugledar "abgeschnitten" worden, so ein Berater des kommissarischen Chefs der Donezker Volksrepublik, Igor Kimakowski. In der Sendung von Perwy Kanal sagte er:

    "In Ugledar wurden mehrere Hauptrouten abgeschnitten, über die der Feind mit Munition und Personal versorgt wurde. Unsere Jungs greifen an."

  • 20:28 Uhr

    Ex-Roskosmos-Chef Rogosin: Vier neueste Roboter vom Typ Marker treffen im Donbass ein 

    Dmitri Rogosin, der frühere Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, hat auf seinem Telegram-Kanal mitgeteilt, dass vier Roboter vom Typ Marker dem Zeitplan entsprechend im Donbass eingetroffen seien. Man sei dabei, Zielbilder zu laden, Algorithmen für die Kampfführung als Teil einer Kampfrobotergruppe zu testen, aber auch mächtige Panzerabwehrwaffen zu installieren, hieß es.

    Jewgeni Dudorow, Exekutivdirektor des Privatunternehmens Androidnaja technika, bestätigte gegenüber RIA Nowosti, die Robotersysteme seien in die Zone der Militäroperation gebracht worden.

    Rogosin hatte bereits Ende Januar Pläne angekündigt, die Marker-Roboter in Aufklärungs- und Kampfvarianten in den Donbass zu schicken. Ihm zufolge wird der Apparat im Kampfmodus in der Lage sein, die US-amerikanischen Abrams-Panzer und deutsche Kampfpanzer vom Typ Leopard zu treffen. In seinem Steuerungssystem hat der Roboter einen elektronischen Katalog mit Zielbildern im sichtbaren Bereich sowie im infraroten Wellenlängenbereich, sodass er automatisch die gegnerische Ausrüstung erkennen kann.

  • 19:44 Uhr

    US-Diplomatin Nuland: USA arbeiten daran, die Ukraine mit Langstreckenraketen zu beliefern

    Die Staatssekretärin im US-Außenministerium für politische Angelegenheiten, Victoria Nuland, hat im Gespräch mit dem TV-Sender Al Jazeera erklärt, dass es für die Ukraine wichtig sei, ihren Luftraum zu kontrollieren, um ihr Territorium schützen zu können. Und weiter:

    "Wir arbeiten daran, die Bedürfnisse der Ukraine, darunter in Bezug auf Langstreckenraketen, zu befriedigen."

    Medienberichten zufolge werden die USA am Freitag ein neues militärisches Hilfspaket für Kiew bekannt geben.

  • 18:53 Uhr

    Wagner-Chef Prigoschin: Russisches Militär bringt Siedlung Nikolajewka unter seine Kontrolle

    Die Kämpfer des russischen privaten Militärunternehmens Wagner haben die Siedlung Nikolajewka in der Donezker Volksrepublik (DVR) unter eigene Kontrolle gebracht. Dies teilte der Pressedienst von Jewgeni Prigoschin, dem Gründer der Wagner-Gruppe, auf seinem Telegram-Kanal mit.

  • 18:46 Uhr

    Tschetschenien-Chef Kadyrow zeigt Ural-Laster mit 23-Millimeter-MG an Bord  

    Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat auf Telegram neue Lastwagen der Marke Ural gezeigt, die mit 23-Millimeter-Maschinengewehren bestückt sind. Kadyrow zufolge sei die Militärtechnik auf Kosten der regionalen gesellschaftlichen Stiftung erworben worden, deren Präsidentin seine Mutter Aimani ist. Die Lastwagen seien vom russischen Verteidigungsministerium mit Maschinengewehren vom Typ Schilka aufgerüstet worden.

    "Ihre Feuergeschwindigkeit beträgt bis zu 2.000 Schuss pro Minute. Damit brauchen unsere Kämpfer keine Angst vor Leopard- oder allerlei Abrams-Panzern zu haben."

    Die an der Sonderoperation teilnehmenden tschetschenischen Einheiten würden Kadyrow zufolge jeweils zwei solcher Ural-Laster bekommen. Insgesamt würden ihnen mehr als fünfzig mit MG bestückte Fahrzeuge zur Verfügung stehen, schrieb Kadyrow.

  • 18:20 Uhr

    Russlands Ex-Präsident Medwedew kündigt Aufstockung der Rüstungsgüterproduktion im Jahr 2023 an

    Der Vize-Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat am Donnerstag das Konstruktionsbüro Raduga besichtigt, das im Gebiet Moskau liegt und unter anderem Marschflugkörper entwickelt und herstellt. Nach dem Besuch schrieb der frühere russische Präsident auf Telegram, dass die russischen Streitkräfte "regelmäßig und in vollem Umfang" Raketen verschiedener Typen bekämen. Die Lieferungen aller Typen von Militärausrüstung und Bewaffnung würden im Jahr 2023 spürbar zunehmen.

    In Kursivschrift fügte Medwedew hinzu:

    "Dies wird uns ermöglichen, der Macht der ukrainischen Neonazis, die allerlei westliches Pack mit seinen Waffen gemästet hat, eine verheerende Niederlage beizubringen."

    Im Januar hatte der frühere russische Präsident andere einheimische Rüstungsunternehmen besichtigt und betont, wie wichtig es sei, das derzeitige Produktionstempo aufrechtzuerhalten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.